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Startseite > Forschung > AG Sucht I: Substanzbezogene und verwandte Störungen

AG Sucht I

Substanzbezogene und verwandte Störungen

Leitung

 

Link auf ResearchGate

Zusammenfassung

Die Forschungsgruppe S:TEP (Substanzbezogene und verwandte Störungen: Therapie, Epidemiologie und Prävention) hat einen Schwerpunkt in bevölkerungsbezogenen Ansätzen bei Suchterkrankungen und Gesundheitsverhalten. Das Spektrum umfasst Studien zur Epidemiologie, Diagnostik und zu Interventionen bei substanzbezogenen und nicht-substanzbezogenen Risikoverhaltensweisen und Süchten. Im Vordergrund bisheriger Studien standen die Substanzen Alkohol, Tabak und Medikamente sowie Pathologisches Glücksspielen und Internetabhängigkeit. Natürliche Verläufe von Suchterkrankungen, Maßnahmen der Frühintervention, Angehörige von Suchterkrankungen und computer-/internetgestützte Interventionen sind weitere Schwerpunkte.

Forschungsbereich

  • Epidemiologie von alkohol– und tabakbezogenen Störungen
  • Risikofaktoren bei Verhaltenssüchten (pathologisches Glücksspielen, Internetabhängigkeit)
  • Entwicklung und Evaluierung von Kurzinterventionen in verschiedenen Settings
  • Suchterkrankungen im Kontext Angehöriger: Auswirkungen und Interventionsansätze
  • Screening, Diagnostik und Klassifikation von Suchterkrankungen

Aktuelle Drittmittelprojekte

Addiction: Early Recognition and Intervention Across the Lifespan (AERIAL)

In Kooperation mit der Universität Greifswald (U. John, C. Meyer) und der Universität Tübingen (A. Batra)

Rekrutierung und Kooperation im Rahmen der Teilprojekte “Reduction of harmful alcohol and tobacco use in the general population by individualized e-coach assisted computer or smartphone interventions (CS-I)” (Tübingen) und “Individually tailored E-health interventions for primary care patients with problematic alcohol use and co-occurring depressive symptoms (ITE)” (Greifswald)

In Hausarztpraxen und im Allgemeinkrankenhaus werden systematische Screenings zu riskantem Alkoholkonsum, Tabakkonsum und depressiven Störungen vorgenommen. Zielgruppen mit verschiedenen Kombinationen der Merkmale erhalten computer- und internetbasierte Interventionen. Weiterhin werden Barrieren zur Inanspruchnahme suchtspezifischer Hilfen bei Alkoholabhängigen untersucht.

Status: Datenerhebung

Förderung Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Forschungsnetzes zu psychischen Erkrankungen

Link zum Forschungsverbund: https://aerial.charite.de/forschungsverbund/

Belastungen und Perspektiven Angehöriger Suchtkranker (BEPAS): ein multi-modaler Ansatz.

In einem Mixed-Methods-Ansatz werden Belastungsfaktoren und Unterstützungsbedarfe von Menschen mit einem suchtkranken Angehörigen erhoben. Dabei werden sowohl qualitative als auch quantitative Methoden eingesetzt sowie Daten einer repräsentativen Bevölkerungsstudie analysiert.

Status: Auswertung

Förderung: Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

 Zukunftswerkstatt Suchtkrankenversorgung

Es wurde eine Expertentagung in Lübeck durchgeführt, die Visionen für eine verbesserte Suchtkrankenversorgung entwickelt hat. Diese sind in einem Memorandum festgeschrieben worden. In einem laufenden Prozesse wird die Umsetzung angestrebt. Das Projekt erfolgt in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (DG-Sucht).

Status: Planung der Fortsetzung

Förderung: Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

Problematische und pathologische Internetnutzung: Entwicklung eines Kurzscreenings (PIEK)

Es wurde ein Kurzverfahren zur Identifizierung von Internetbezogenen Störungen entwickelt. Die Short Compulsive Internet Use Scale (Short CIUS) umfasst 5 Items und ist ein valides Verfahren. Das Verfahren und eine Kurz-Testanweisung kann heruntergeladen werden.

Status: Publikation

Förderung: Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

Migration und Glücksspielsucht: Untersuchung der Entwicklung im Längsschnitt (MIGUEL)

Es werden Menschen mit Migrationshintergrund rekrutiert, die Glücksspiele nutzen oder bereits hierdurch Störungen entwickelt haben. Diese Personen werden im Längsschnitt untersucht um Resilienz- und Risikofaktoren zu ermitteln.

Status: Datenerhebung

Förderung: Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein

Klausurwoche Sucht und Stigmatisierung

In Kooperation mit der Universität Greifswald (G. Schomerus; federführend) und der Medizinischen Hochschule Hannover (A. Heberlein)

Es wurde eine Klausurwoche mit Experten aus unterschiedlichen Disziplinen durchgeführt. Die Ergebnisse wurden in einem Memorandum festgehalten. Der Prozess wird fortgeführt um Maßnahmen der Stigmavermeidung anzustoßen. Das Projekt erfolgt in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (DG-Sucht).

Status: Planung der Fortsetzung

Förderung: Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

Screening Problematischer InternetNutzung: Implementierung und Translation (SPIN-IT)

Ziel ist die Dissemination der Short Compulsive Internet Use Scale (Short CIUS) und ergänzender Materialen zur Intervention bei Internetbezogenen Störungen. Die Dissemination erfolgt randomisiert über zwei Methoden und wird evaluiert.

Status: Planung

Förderung: Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

Mortalität und assoziierte Merkmale bei einer Erwachsenenbevölkerung mit psychischen Störungen

In Kooperation mit der Universität Greifswald (U. John, federführend und C. Meyer)

Es wird der Vitalstatus von Personen einer Allgemeinbevölkerungsstudie nach 20 Jahren erhoben. Diese Personen wurden in der Studie Transitions in Alcohol Consumption and Smoking (TACOS) hinsichtlich des Vorliegens von psychischen Störungen charakterisiert.

Status: Planung

Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

iPIN: intervenieren bei Problematischer InternetNutzung – Präventive Maßnahmen bei Risikogruppen

Ziel der Studie ist für die Prävention von Internetabhängigkeit und Internetbezogenen Störungen eine Kurzintervention bei gefährdeten Personen auf ihre Wirksamkeit zu prüfen. Dabei soll ein präventives Angebot für einen breiten Einsatz bereitgestellt werden. Die Rekrutierung erfolgt in Berufsschulen.

Status: Planung

Förderung: Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

Aktuelle geförderte Veranstaltungen

Winter School der Nachwuchsgruppe der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (DG-Sucht)

Leitung: A. Bischof, A. Buchholz

In einer Klausurtagung erhielten junge Wissenschaftler die Möglichkeit, eigene Projekte vorzustellen und Unterstützung von erfahrenen Tutoren zu erhalten.

Status: Planung der Fortsetzung

Förderung: Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

Deutscher Suchtkongress vom 18. bis 20.09.2017 in Lübeck

Kongresspräsident: G. Bischof

Der jährliche Suchtkongress findet dieses Jahr unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Suchtpsychologie (dgsps) in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (DG-Sucht) in Lübeck statt.

Status: Planung

Förderung: Bundesministerium für Gesundheit (BMG), Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein

Auswahl aktueller Publikationen

Saunders, J. B., W. Hao, J. Long, D. L. King, K. Mann, M. Fauth-Bühler, H. J. Rumpf, H. Bowden-Jones, A. Rahimi-Movaghar, T. Chung, E. Chan, N. Bahar, S. Achab, H. K. Lee, M. N. Potenza, N. M. Petry, D. Spritzer, A. Ambekar, J. Derevensky, M. D. Griffiths, H. M. Pontes, D. Kuss, S. Higuchi, S. Mihara, S. Assangangkornchai, M. Sharma, A. El Kashef, M. Ip, M. Farrell, E. Scafato, N. Carragher and V. Poznyak (in press). "Gaming disorder: its delineation as an important condition for diagnosis, management and prevention." Journal of Behavioral Addictions.

Baumann, S., Gaertner, B., Haberecht, K., Meyer, C., Rumpf, H. J., John, U., & Freyer-Adam, J. (in press). Does Impaired Mental Health Interfere with the Outcome of Brief Alcohol Intervention at General Hospitals? Journal of Consulting and Clinical Psychology.

Zadra, S., Bischof, G., Besser, B., Bischof, A., Meyer, C., John, U., & Rumpf, H. J. (2016). The association between Internet addiction and personality disorders in a general population-based sample. J Behav Addict, 5(4), 691-699. doi: 10.1556/2006.5.2016.086

Meyer, C., Ulbricht, S., Haug, S., Broda, A., Bischof, G., Rumpf, H. J., & John, U. (2016). Motivating smokers to quit using computer-generated letters that target either reduction or cessation: A population-based randomized controlled trial among smokers who do not intend to quit. Drug and Alcohol Dependence, 166, 177-186. doi: 10.1016/j.drugalcdep.2016.07.009

Bischof, A., Meyer, C., Bischof, G., John, U., Wurst, F. M., Thon, N., . . . Rumpf, H. J. (2016). Type of Gambling as an Independent Risk Factor for Suicidal Events in Pathological Gamblers. Psychology of Addictive Behaviors, 30(2), 263-269. doi: 10.1037/adb0000152

Lang, M., T. Lemenager, F. Streit, M. Fauth-Buhler, J. Frank, D. Juraeva, S. H. Witt, F. Degenhardt, A. Hofmann, S. Heilmann-Heimbach, F. Kiefer, B. Brors, H. J. Grabe, U. John, A. Bischof, G. Bischof, U. Voolker, G. Homuth, M. Beutel, P. A. Lind, S. E. Medland, W. S. Slutske, N. G. Martin, H. Volzke, M. M. Nothen, C. Meyer, H. J. Rumpf, F. M. Wurst, M. Rietschel and K. F. Mann (2016). "Genome-wide association study of pathological gambling." European Psychiatry 36: 38-46

Bischof, G., Iwen, J., Freyer-Adam, J., & Rumpf, H. J. (2016). Efficacy of the Community Reinforcement and Family Training for concerned significant others of treatment-refusing individuals with alcohol dependence: A randomized controlled trial. Drug and Alcohol Dependence, 163, 179-185. doi: 10.1016/j.drugalcdep.2016.04.015

Petry, N. M., Rehbein, F., Gentile, D. A., Lemmens, J. S., Rumpf, H. J., Mossle, T., . . . O'Brien, C. P. (2016). Griffiths et al.'s comments on the international consensus statement of internet gaming disorder: furthering consensus or hindering progress? Addiction, 111(1), 175-178. doi: 10.1111/add.13189

Hillemacher, T., Bleich, S., Frieling, H., Buchholz, V., Hussein, R., Meyer, C., . . . Rumpf, H. J. (2016). Dopamine-receptor 2 gene-methylation and gambling behavior in relation to impulsivity. Psychiatry Research, 239, 154-155. doi: 10.1016/j.psychres.2016.03.021

Hillemacher, T., Frieling, H., Buchholz, V., Hussein, R., Bleich, S., Meyer, C., . . . Rumpf, H. J. (2015). Alterations in DNA-methylation of the dopamine-receptor 2 gene are associated with abstinence and health care utilization in individuals with a lifetime history of pathologic gambling. Progress in Neuro-Psychopharmacology & Biological Psychiatry, 63, 30-34. doi: 10.1016/j.pnpbp.2015.05.013

Bischof, A., Meyer, C., Bischof, G., John, U., Wurst, F. M., Thon, N., . . . Rumpf, H. J. (2015). Suicidal events among pathological gamblers: The role of comorbidity of axis I and axis II disorders. Psychiatry Research, 225(3), 413-419. doi: 10.1016/j.psychres.2014.11.074

Brosowski, T., Hayer, T., Meyer, G., Rumpf, H. J., John, U., Bischof, A., & Meyer, C. (2015). Thresholds of Probable Problematic Gambling Involvement for the German Population: Results of the Pathological Gambling and Epidemiology (PAGE) Study. Psychology of Addictive Behaviors, 29(3), 794-804. doi: 10.1037/adb0000088

Gurtler, D., Rumpf, H. J., Bischof, A., Kastirke, N., Meerkerk, G. J., John, U., & Meyer, C. (2015). Psychometric Properties and Norm Values of the German Version of the Compulsive Internet Use Scale (CIUS). Diagnostica, 61(4), 210-221. doi: 10.1026/0012-1924/a000127

Kastirke, N., Rumpf, H. J., John, U., Bischof, A., & Meyer, C. (2015). Demographic Risk Factors and Gambling Preference May Not Explain the High Prevalence of Gambling Problems Among the Population with Migration Background: Results from a German Nationwide Survey. Journal of Gambling Studies, 31(3), 741-757. doi: 10.1007/s10899-014-9459-0

Meyer, C., Bischof, A., Westram, A., Jeske, C., de Brito, S., Glorius, S., . . . Rumpf, H. J. (2015). The "Pathological Gambling and Epidemiology" (PAGE) study program: design and fieldwork. International Journal of Methods in Psychiatric Research, 24(1), 11-31. doi: 10.1002/mpr.1458

Rumpf, H. J., Vermulst, A. A., Bischof, A., Kastirke, N., Gurtler, D., Bischof, G., . . . Meyer, C. (2014). Occurence of Internet Addiction in a General Population Sample: A Latent Class Analysis. European Addiction Research, 20(4), 159-166. doi: 10.1159/000354321

Thon, N., Preuss, U. W., Polzleitner, A., Quantschnig, B., Scholz, H., Kuhberger, A., . . . Austrian Soc Res Nonsubst, R. (2014). Prevalence of suicide attempts in pathological gamblers in a nationwide Austrian treatment sample. General Hospital Psychiatry, 36(3), 342-346. doi: 10.1016/j.genhosppsych.2014.01.012

Bischof, A., Meyer, C., Bischof, G., Guertler, D., Kastirke, N., John, U., & Rumpf, H. J. (2014). Association of Sociodemographic, Psychopathological and Gambling-Related Factors with Treatment Utilization for Pathological Gambling. European Addiction Research, 20(4), 167-173. doi: 10.1159/000356904

Bischof, A., Meyer, C., Bischof, G., Kastirke, N., John, U., & Rumpf, H. J. (2013). Comorbid Axis I-disorders among subjects with pathological, problem, or at-risk gambling recruited from the general population in Germany: Results of the PAGE study. Psychiatry Research, 210(3), 1065-1070. doi: 10.1016/j.psychres.2013.07.026

Guertler, D., Broda, A., Bischof, A., Kastirke, N., Meerkerk, G. J., John, U., . . . Rumpf, H. J. (2014). Factor Structure of the Compulsive Internet Use Scale. Cyberpsychology Behavior and Social Networking, 17(1), 46-51. doi: 10.1089/cyber.2013.0076

Guertler, D., Rumpf, H. J., Bischof, A., Kastirke, N., Petersen, K. U., John, U., & Meyer, C. (2014). Assessment of Problematic Internet Use by the Compulsive Internet Use Scale and the Internet Addiction Test: A Sample of Problematic and Pathological Gamblers. European Addiction Research, 20(2), 75-81. doi: 10.1159/000355076

Petry, N. M., Rehbein, F., Gentile, D. A., Lemmens, J. S., Rumpf, H. J., Mossle, T., . . . O'Brien, C. P. (2014). An international consensus for assessing internet gaming disorder using the new DSM-5 approach. Addiction, 109(9), 1399-1406. doi: 10.1111/add.12457